Vereinsführung erstmals in Frauenhand

Gerhard Hertlein
Gerhard Hertlein lässt das vergangene Jahr Revue passieren

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienen Mitglieder stellte der kommissarische 1. Vorsitzende Gerhard Hertlein die fristgerechte Einladung zur Jahreshauptversammlung und somit deren Beschlussfähigkeit fest. Anschließend gedachte er dreier verstorbener Mitglieder und bat um eine Minute des Gedenkens. Diese seien dem Verein stets treu verbunden gewesen und hätten ihn sehr engagiert unterstützt.

Zu Beginn seines Berichts dankte Hertlein dem Vereinsausschuss und den Kassenprüfern für die reibungslose und eigenverantwortliche Durchführung aller Arbeiten sowie die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Auch hob er den unermüdlichen Einsatz einzelner Mitglieder hervor, die unentwegt bei Platzarbeiten oder technischen Problemen zu Hilfe geeilt seien. Auch würdigte er vier Mitglieder, die dem Verein als Übungsleiter höhere Zuschüsse bringen würden.

Beim Rückblick hob Hertlein die Verlängerung des Erbbaurechts für die „alten“ Plätze und das Tennisheim hervor. Nach über 50 Jahren sei das Vereinsheim endlich an den Abwasserkanal angeschlossen worden. Auf Anregung von Karin Hopf habe man zudem die Räume des Vereinsheims gestrichen sowie Tische und Stühle restauriert und neu gepolstert; auch neue Vorhänge seien angeschafft worden. Mit Abschluss aller Arbeiten sei, wie Hertlein betonte, in den letzten Jahren viel für den Erhalt der Tennisanlage erreicht worden.

Elfriede Christl
Elfriede Christl stellt die finanzielle Situation des Vereins dar

Kassenwartin Elfriede Christl stellte in ihrem Bericht die Einnahmen und Ausgaben des Vereins im Detail vor. Der größte Mittelzufluss resultiere aus den Mitgliedsbeiträgen, abgegoltenen Arbeitsstunden, Werbeeinnahmen sowie Zuschüssen. Auch die Einnahmen aus Veranstaltungen und Getränkeverkauf seien erfreulich ausgefallen. Doch vor allem wegen der Kanalarbeiten, den Renovierungen im Vereinsheim sowie dem Herrichten der Plätze durch einen Dienstleister habe sich ein spürbares Defizit ergeben. Die Gemeinnützigkeit des Vereins sei vom Finanzamt erneut bescheinigt worden.

Da Markus Hartmann sein kommissarisch geführtes Amt als Platzreferent niedergelegt hatte, übernahm 2. Vorsitzender Thomas Irmler seinen Bericht. Der zum Herrichten der Plätze beauftragte Dienstleister habe seine Arbeiten recht spät begonnen, weshalb diese erst kurz vor Saisonstart fertig geworden und anfangs noch sehr weich gewesen seien. Zudem habe man bei den ersten Arbeitsdiensten angesichts des Andrangs die Gelegenheit genutzt, die Hecke zu schneiden; die Schnittabfälle habe dankenswerterweise Familie Hopf entsorgt. Auch im Herbst habe man viele Helfer zur Einwinterung gehabt und die letzten Plätze im Laufe des Novembers geschlossen. Heuer plane man, die Plätze zusammen mit der Herren-Mannschaft wieder selbst herzurichten und sei dabei schon gut vorangekommen.

Sportwart Volker Harzenetter blickte auf die Ergebnisse der fünf Mannschaften zurück. Nach einem Aufstieg im Vorjahr habe sich die Damen-Mannschaft den Klassenerhalt mit zwei Siegen erkämpfen können. Die Damen 50 seien am Ende mit einer positiven Punktebilanz im Mittelfeld gelandet. Die Herren- und Herren-30-Mannschaften seien in ihren Gruppen jeweils Zweite geworden. Nach ihrem Aufstieg habe die Herren-50-Mannschaft aufgrund einiger Verletzungen eine schwierige Saison gehabt. Für die kommende Sommersaison habe man im Erwachsenen-Bereich sechs Mannschaften gemeldet: Damen I und II, Damen 50, Herren, Herren 30 und Herren 50.

Anschließend ging Harzenetter auf die unbefriedigende Situation mit den Tennisschulen ein und stellte dar, weshalb letztes Jahr das Training in Eigenregie durchgeführt worden war. Mit Hilfe der Tennishalle in Speikern habe man auch im Winter ein Training für Jugendliche anbieten können, ebenso ein Kinder-Training in der Turnhalle der Mittelschule. Für 2026 habe man Ulrich Jäger als Trainer gewinnen können. Und da Jäger über Hallenplätze verfüge, könne man auch im Winter ein Training anbieten.

Jugendwartin Sarah Engelhardt begann ihren Rückblick mit der U18-Mannschaft, die durchweg sehr enge Spiele bestritten habe. Zwei Kinder seien auch in einer Spielgemeinschaft mit Eschenau in U10 und U12 gemeldet gewesen, doch wolle man dies aufgrund von Unstimmigkeiten heuer nicht fortsetzen. Bei der Saisoneröffnung im April habe man ein Dutzend Kinder und deren Eltern begrüßen können. Das Sommertraining habe von Mai bis Juli dreimal pro Woche stattgefunden. Im Juli habe man erstmals ein Tiebreak-Turnier ausgerichtet und dabei viel Zuspruch aus den umliegenden Vereinen erfahren; auch sei angefragt worden, ob das Turnier erneut ausgerichtet werden würde. Auch am Schnaittacher Ferienprogramm sei der Verein zweimal beteiligt gewesen, und trotz eher schlechten Wetters habe man viele Teilnehmer gehabt. Der Saisonabschluss für Jugendliche sei mangels Beteiligung ausgefallen. Derzeit laufe noch das Wintertraining in der Tennishalle sowie der Turnhalle der Mittelschule.

Für heuer plane man die gleichen Events wie im letzten Jahr. Über Spielgemeinschaften mit umliegenden Vereinen habe man mit Kleinfeld U9, Midcourt U10 und Bambini 12 erneut drei Mannschaften melden können. Das Sommertraining für die Kinder finde montags, mittwochs und donnerstags statt, und Ulrich Jäger wolle samstags zudem ein Training für Erwachsene anbieten.

Event-Managerin Katja Harzenetter ließ kurz die Veranstaltungen des letzten Jahres Revue passieren. Diese seien abhängig vom Wetter größtenteils gut besucht gewesen. Nach dem gut besuchten Schleifchenturnier zur Saisoneröffnung sei der Zuspruch zum Pfingstturnier geringer gewesen. Anfang August habe man das Sommerfest in einfacherer Ausgestaltung als bisher durchgeführt, was Aufwand und Kosten gespart habe; dank des positiven Feedbacks wolle man dieses Format künftig beibehalten. Der Saisonabschluss habe bei gutem Wetter entsprechenden Zuspruch gefunden. Tags darauf habe man eine von Klaus Schuchardt sehr gut organisierte Bierfahrt nach Forchheim und weiter nach Bamberg unternommen. Auch habe man heuer schon eine von Karin Hopf ausgerichtete Karpfenwanderung durchgeführt. Harzenetter dankte den zahlreichen Helfern, ohne deren ehrenamtliches Engagement die Veranstaltungen nicht durchführbar wären.

Kassenprüfer Georg Schleicher bescheinigte dem Verein erneut eine hervorragend geführte Kasse. Man habe keine Beanstandungen, weshalb die Entlastung der Kassenwartin sowie der gesamten Vorstandschaft beantragt werde. Diese wurde einstimmig erteilt.

Volker Harzenetter und Reimar Wazlav wurden für ihre langjährige Treue geehrt

Für 30-jährige Treue zum Verein wurde Volker Harzenetter geehrt, für 40 Jahre Gertrud Langhans und Reimar Wazlav sowie Helma Kuttelwascher in Abwesenheit für 50 Jahre.

Bei den anschließenden Wahlen erklärte sich Carmen Gebhard spontan bereit, für das Amt der 1. Vorsitzenden zu kandidieren und wurde einstimmig gewählt. Neben Glückwünschen zollten viele der Anwesenden ihr Anerkennung und Respekt für diesen mutigen Schritt. Für das ebenfalls vakante Amt des Platzreferenten fand sich kein Bewerber, weshalb es weiterhin unbesetzt bleibt.

Schwierige Nachfolgersuche für die Vorstandschaft

1. Vorsitzender Gerhard Hertlein

Nach Begrüßung der besonders zahlreich erschienenen Mitglieder stellte 1. Vorsitzender Gerhard Hertlein die ordnungsgemäße Ladung zur Jahreshauptversammlung fest. Anschließend erinnerte er an ein verstorbenes Vereinsmitglied und bat um eine Gedenkminute. Seinen Jahresrückblick begann Hertlein mit einem Dank an die Mitglieder des Vereinsausschusses und die Kassenprüfer. Die Zusammenarbeit sei von hohem Engagement und großer Eigenverantwortung geprägt, was er für jedes Ausschussmitglied anhand konkreter Beispiele verdeutlichte. Auch hob er den unermüdlichen Einsatz einzelner Mitglieder hervor, die oft und jederzeit bei Platzarbeiten sowie technischen Problemen zu Hilfe geeilt seien. Dankenswert sei zudem das Engagement von vier Übungsleitern – Lis Graf (seit 1976), Volker Harzenetter, Johannes Wandner (beide seit 2015) und Damian Werndl (ab diesem Jahr) –, das auch durch Zuschüsse aus den Verbänden honoriert werde.

Hertlein berichtete, dass der Abwasserkanal des Vereinsheims inzwischen an das öffentliche Abwassersystem angeschlossen worden sei. Zwar stehe die Anbindung des Vereinsheims an den Kanal noch aus, doch solle dies in Kürze erfolgen. Da die Klärgruben bereits im Herbst geleert und gesäubert worden seien, könne man das Vereinsheim bis dahin nicht öffnen. Die Sitzbänke seien erneuert und von Mitgliedern gestrichen worden, der in den Zaun gefallene Baum abtransportiert worden. Derzeit laufe im Vereinsheim die Renovierung des Aufenthaltsraums: Bänke und Stühle werden gestrichen und neu gepolstert, die Wände getüncht und neue Vorhänge angebracht.

Die Beteiligung am Sommerfest sei leider sehr verhalten gewesen. Man überlege deshalb, ob man heuer wieder ein Zelt aufstellen oder das Sommerfest nur auf der Terrasse des Vereinsheims ausrichten wolle. Zur besseren Planung erwäge man eine Anmeldung im Vorfeld.

Die WOW-TennisCompany sei, wie Hertlein ausführte, mit dem Umfang der gebuchten Trainingsstunden unzufrieden und ziehe sich deshalb zurück. Trotz intensiver Bemühungen mit anderen Tennisschulen im Umland sei bislang keine Übereinkunft über ein regelmäßiges Trainingsangebot zustande gekommen. Man sei aber im Gespräch mit einzelnen Trainern, um mit diesen ein Training zu ermöglichen.

Im nächsten Punkt der Tagesordnung ging Hertlein auf die Neubestellung des Erbbaurechts für das Vereinsheim sowie die Plätze 1 bis 4 ein. Wie im Dezember von der Mitgliederversammlung beauftragt, habe man hierzu eine notarielle Urkunde errichten lassen. Da diese aber von dem seinerzeit genehmigten Entwurf abweiche, sei für die Eintragung ins Grundbuch eine erneute Beschlussfassung erforderlich. Die Urkunde in der vorliegenden Fassung wurde einstimmig angenommen.

Kassenwartin Elfriede Christl

Anders als in den letzten Jahren, konnte Kassenwartin Elfriede Christl diesmal keinen Überschuss vermelden. Zur Erläuterung stellte sie kurz die größten Einnahme- und Ausgabeposten gegenüber. Nicht zuletzt aufgrund gesunkener Mitgliederzahlen und den Ausgaben für den Abwasserkanal habe man kein positives Jahresergebnis erzielen können. Doch auch die Jugendförderung sei ein großer, wenngleich unstrittiger Ausgabeposten. Trotz allem stehe der Verein aufgrund seiner – für Bau- und Instandsetzungsarbeiten wie im letzten Jahr gebildeten – Rücklagen nach wie vor solide da. Da man künftig die Plätze von einem Dienstleister herrichten lassen wolle, werde dies die Kostenseite zusätzlich belasten. Abschließend wünschte sich Christl mehr Arbeitseinsatz der Mitglieder anstelle der Abgeltung für nicht geleistete Arbeitsstunden.

Platzreferenz Markus Hartmann

Platzreferent Markus Hartmann berichtete, dass man schon Anfang März mit den Platzarbeiten habe beginnen und die Plätze rechtzeitig zur Saisoneröffnung freigeben können. Dabei seien gut 14 t Abraum sowie gleich viel frischer Sand zum Aufschütten bewegt worden. Er dankte den vielen Helferinnen und Helfern, insbesondere den Mannschaften, die sich diesmal erfreulich zahlreich am Auswintern der Plätze beteiligt hatten. Auch wenn die meisten Plätze ab Mitte Oktober eingewintert worden seien, hätten einige Unermüdliche die letzten zwei offen gelassenen Plätze noch bis in die erste Novemberwoche bespielt. Für die kommende Saison habe man eine Fachfirma mit dem Herrichten der Plätze beauftragt. Diese solle auch den durch einen umgestürzten Baum stark beschädigten Zaun reparieren, da man dies nicht aus eigener Kraft geschafft habe. Abschließend erläuterte Hartmann, warum er sich nicht erneut zu Wahl stelle, dass er aber dennoch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen werde. Er dankte allen Unterstützern und Mitgliedern des Vereinsausschusses für die über die vielen Jahre gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Sportwart Volker Harzenetter

Eine positive Bilanz konnte Sportwart Volker Harzenetter ziehen: Mit den Damen und Damen 50 als Gruppensieger sowie den Herren 50 als Tabellenzweite seien drei von sechs Mannschaften in die nächsthöhere Klasse aufgestiegen. Zudem sei der U18-Mannschaft nach dem Aufstieg im Vorjahr der Klassenerhalt gelungen. Auch für heuer habe man wieder sechs Mannschaften melden können, wenngleich eine frühere Herren-Mannschaft altersbedingt nun als Herren 30. Harzenetter dankte den Mannschaftsführerinnen und ‑führern für ihr Engagement und betonte, dass die Organisation der Medenspiel-Einsätze aufgrund zahlreicher Terminkonflikte mit anderen Freizeitaktivitäten inzwischen ziemlich herausfordernd und aufwändig sei. Zudem wünsche er sich mehr Bereitschaft und rufe die Mitglieder auch dazu auf, an den Vereinsmeisterschaften teilzunehmen. Denn ohne diesen sportlichen Rahmen verliere auch das Sommerfest viel von seiner Attraktivität.

Jugendwartin Sarah Engelhardt

In ihrem Rückblick ging Jugendwartin Sarah Engelhardt zunächst auf die Medenspiele ein. Der U18-Mannschaft sei, wie bereits vom Sportwart berichtet, der Klassenerhalt gelungen. Zudem seien drei Kinder an einer Spielgemeinschaft mit dem TC Eckental beteiligt gewesen. Für heuer habe man die U18-Mannschaft erneut gemeldet und zwei der Kinder verblieben in der Spielgemeinschaft mit dem TC Eckental. Die Saisoneröffnung sei mit gut zwei Dutzend Jugendlichen gut besucht gewesen, ebenso das Ferienprogramm der Marktgemeinde Schnaittach; nur für den Saisonabschluss habe man nicht genügend Teilnehmer gehabt. In Kooperation mit der WOW-TennisCompany sei an drei Wochentagen ein Jugendtraining angeboten worden. In der Sporthalle der Mittelschule habe man ein Wintertraining mit 12 Kindern in zwei Gruppen ausgerichtet, ergänzt durch ein Training von 18 Kindern bei der WOW-TennisCompany in einer Tennishalle. Abschließend gab Engelhardt noch einen Ausblick auf die geplanten Jugendveranstaltungen der kommenden Saison, für die sie sich die Teilnahme zahlreicher Kinder und Jugendlicher erhoffe.

Event-Managerin Katja Harzenetter blickte auf vier – wetterabhängig – meist gut besuchte Veranstaltungen zurück. Lediglich das Sommerfest sei mit knapp drei Dutzend Gästen nur mäßig besucht gewesen; deshalb wolle man dieses heuer kleiner planen. Die von Klaus Schuchardt organisierte Weinfahrt nach Nordheim mit Besuch des Benediktinerklosters Münsterschwarzach sei sehr gut angekommen. Auch heuer wolle man wieder einen Tagesausflug anbieten, diesmal voraussichtlich als Bierfahrt.

Kassenprüfer Georg Schleicher bescheinigte dem Verein erneut eine hervorragend geführte Kasse. Die beantragten Entlastungen der Kassenwartin sowie der Vorstandschaft wurden jeweils einstimmig erteilt.

Für ihre 25-jährige Treue zum Verein wurden Elfriede Christl, Reinhard Raake, Patrick Hopf sowie in Abwesenheit Michael Kreuz, Florian Schäffner und Peter Sikabonyi geehrt. Ebenfalls in Abwesenheit erfolgte die Ehrung von Christine und Johannes Merkel sowie Thomas Heid für 40 Jahre, ebenso von Herbert Weber für 50 Jahre.

Volker Harzenetter überreicht dem scheidenden Vorsitzenden ein kleines Präsent

Bei den anschließenden Neuwahlen traten Gerhard Hertlein und Markus Hartmann nicht erneut an. Während die übrigen Mitglieder des Vereinsausschusses sowie die Kassenprüfer in ihren Ämtern bestätigt wurden, blieben die Posten des 1. Vorsitzenden und des Platzreferenten unbesetzt. Hertlein erläuterte deshalb, dass laut Satzung die derzeitigen Amtsinhaber bis zur Neubesetzung ihrer Posten kommissarisch im Amt bleiben. Da dies aber keine Dauerlösung sein könne und für die ausgeschiedenen Amtsinhaber sehr unbefriedigend sei, forderte er die Mitglieder zu einer raschen Neubesetzung dieser Ämter auf.

Rückblick auf ein gelungenes und abwechslungsreiches Jubiläumsjahr

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Mitglieder stellte 1. Vorsitzender Gerhard Hertlein die ordnungsgemäße Ladung zur Jahreshauptversammlung fest. Anschließend erinnerte er an drei verstorbene Vereinsmitglieder und bat um eine Gedenkminute. Seinen allgemeinen Bericht begann er mit einem großen Dank an den Vereinsausschuss und die Kassenprüfer für die reibungslose und eigenverantwortliche Durchführung aller Arbeiten und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Auch hob er den unermüdlichen Einsatz einzelner Mitglieder hervor, die oft und jederzeit bei Platzarbeiten und technischen Problemen zu Hilfe geeilt seien.

Das zurückliegende Tennisjahr sei nicht nur ganz im Zeichen des 50-jährigen Vereinsjubiläums gestanden, sondern habe dem Verein auch einen Rekordstand an Mitgliedern beschert – den höchsten aller Tennisvereine bzw. Tennisabteilungen im gesamten Landkreis. Noch vor dem offiziellen Saisonstart habe die WOW-TennisCompany den Tennissport an den örtlichen Schulen vorgestellt. Beim Tag der offenen Tür sei man dann vom Ansturm von mehr als 100 Tennisbegeisterten völlig überrascht gewesen. Dennoch habe man den unerwartet großen Andrang bewältigen und einige Dutzend neue Mitglieder gewinnen können. Unter den Veranstaltungen sei vor allem die Jubiläumsfeier mit großer Unterstützung durch die WOW-TennisCompany und Stargast David Prinosil das Highlight gewesen. Auch der Jugendtag im Rahmen des Ferienprogramms der Marktgemeinde Schnaittach sei wieder sehr gut besucht gewesen. Darüber hinaus habe man mehrere Doppel-Turniere durchgeführt. Das hervorragende Gelingen der verschiedenen Veranstaltungen sei den fleißigen Mitgliedern und den vielen von ihnen erbrachten Stunden zu verdanken. Für die Zukunft wünsche man sich eine noch zahlreichere Beteiligung von Mitgliedern.

Hertlein ging kurz auf den noch anstehenden Anschluss des Tennisheims an den Abwasserkanal nach Kleinbellhofen ein, der dieses Jahr endgültig erfolgen solle. Dafür seien die versprochenen Hinweisschilder zum Tennisplatz angebracht worden. Des Weiteren umriss Hertlein einige wichtige Ereignisse im Jahresverlauf sowie demnächst anstehende Arbeiten, etwa das Einlassen und Anbringen neuer Holzbänke. Nach intensiven Gesprächen mit der Tennisschule habe man die weitere Ausgestaltung des Tennistrainings festlegen können. Zudem sei für das Wintertraining neben einer Schulsporthalle der Marktgemeinde künftig auch eine nahe gelegene Tennishalle in Aussicht.

In ihrem Bericht ging Kassenwartin Elfriede Christl auf die finanziellen Aspekte der Jubiläumsveranstaltungen ein und stellte die Finanzlage im Detail dar. Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Neumitglieder habe man höhere Einnahmen erzielen können. Zum Jahresende habe man 314 Mitglieder gehabt, davon 89 passiv bzw. 91 mit einem Alter von 61 und höher. Trotz aller Herausforderungen sei ein positives Ergebnis erzielt worden. Insgesamt habe der Verein eine solide Basis für die nach 50 Jahren zunehmend fälligen Renovierungsarbeiten.

Platzreferent Markus Hartmann stellte heraus, dass die Platzarbeiten in den letzten Jahren immer früher begonnen und die Plätze immer länger bespielt werden konnten. Damit er das Aus- und Einwintern der Plätze sowie die Platzpflege stemmen könne, sei eine deutlich regere Beteiligung der Mitglieder erforderlich.

In Vertretung von Sportwart Volker Harzenetter stellte Katja Harzenetter den sportlichen Verlauf im Jubiläumsjahr dar: Von den vier gemeldeten Mannschaften im Erwachsenenbereich habe die 1. Herren-Mannschaft den Aufstieg geschafft, während die Damen-Mannschaft künftig eine Klasse tiefer spielen werde. Die 2. Herren-Mannschaft habe sich mit einem Platz im unteren Tabellenbereich begnügen müssen, wohingegen die Medenspiele bei den Herren 50 mit Platz 3 beendet worden seien. Für die kommende Saison habe der Sportwart bei den Herren 50 anstelle einer 4er- eine 6er-Mannschaft und zusätzlich für die Damen 50 eine 4er-Mannschaft melden können.

Als kommissarische Jugendwartin freute sich Sarah Engelhardt über den 2. Platz der U18-Mannschaft. Für die kommende Saison habe man zusammen mit dem FC Eschenau eine U10- und eine U12-Mannschaft melden können, in denen die Jugendlichen im Rahmen einer Spielgemeinschaft mit eingebunden seien. Auch ließ sie kurz die überaus erfolgreichen Jugendveranstaltungen vom Tag der offenen Tür über das Tenniscamp der Tennisschule bis zum Ferienprogramm Revue passieren. Das vom Verein geförderte Winter-Jugendtraining der Tennisschule finde in der Tennishalle in Hohenstadt, das vom Verein organisierte Training in der Sporthalle der Mittelschule statt.

Kassenprüfer Georg Schleicher bescheinigte dem Verein erneut eine hervorragend geführte Kasse. Er beantragte die Entlastung der Kassenwartin sowie der gesamten Vorstandschaft, die beide einstimmig erteilt wurden.

Für 50-jährige Treue zum Verein wurde Konrad Weber geehrt sowie in Abwesenheit Volker Birkel, Konrad Peiser, Gerhard Zwingel für 40 Jahre und Dr. Rothascher für 25 Jahre.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die Neuregelung von Arbeitsstunden an. Zunächst verwies 1. Vorsitzender Gerhard Hertlein auf die unzureichende Beteiligung von Mitgliedern an Arbeiten an der Tennisanlage, was zur Überlastung des Platzwartes und der wenigen engagierten – meist älteren – Helfer führe. Während von 96 Familien- und Einzelmitgliedschaften insgesamt 286 Pflichtstunden zu leisten gewesen wären, hätten nur 21 Mitgliedschaften statt ihrer 77 Pflichtstunden sogar 276 Stunden geleistet. Der Vereinsausschuss wolle deshalb einerseits den Satz für eine nicht geleistete Arbeitsstunde von 15 auf 20 Euro erhöhen, da für 15 Euro keine Arbeitskräfte mehr zu bekommen seien. Zudem schlage man andererseits vor, für Mitgliedschaften mit Personen von 18 bis 64 Jahren zwei zusätzliche „anlagenbezogene“ Arbeitsstunden einzuführen. Als Beispiele führte Hertlein das Aus- und Einwintern der Plätze, Platzpflege, Heckenschneiden, Rasenmähen, Reinigung und Reparatur des Vereinsheims und Unterstützung beim Ferienprogramm an. Anderweitige Unterstützung von Veranstaltungen, wie etwa das Beibringen von Kuchen bzw. Salaten oder Thekendienst, zähle hingegen nicht als anlagenbezogene Arbeit, sondern als regulär zu leistender Arbeitsdienst. Die beiden Vorschläge der Vereinsführung wurden einstimmig angenommen. Auf Nachfrage wurde darauf hingewiesen, dass die Mitglieder über die üblichen Wege (Zeitung, Web und Newsletter) rechtzeitig über geplante Arbeitsdienste informiert würden.

Für den im letzten Jahr zurückgetretenen Jugendwart Max Wolfermann wurde Sarah Engelhardt, die dieses Amt seitdem kommissarisch ausgeübt hatte, offiziell als Jugendwartin berufen, wie auch Karin Hopf als Beisitzerin.

Abschließend wurde noch beschlossen, anstelle einer mehrtägigen Reise einen Tagesausflug durchzuführen. Das Ziel einer solchen Bier- oder Weinfahrt ist noch offen, Vorschläge sind willkommen. Zudem sollen Gardinen und Sitzbezüge im Aufenthaltsraum des Tennisheims erneuert werden.

Karin Hopf wies noch auf die für Samstag, 24. Februar 2024, geplante Karpfenwanderung von Bühl nach Großengsee hin. Hierfür bitte sie um Anmeldung, um die Reservierung und die Vorbestellung von Karpfen vornehmen zu können.