Reiseprogramm für Lissabon

Lissabon ist eine Stadt voller Licht. Der Tejo und die fast immer scheinende Sonne lassen die portugiesische Hauptstadt wie ein Farbenmeer aufleuchten und unterstreichen ihre Schönheit und einzigartige Architektur.

Sonntag, 30. September 2018 – Anreise und Überblicksrundfahrt

Transfer zum Flughafen München und Flug nach Lissabon. Ankunft am Flughafen in Lissabon und Begrüßung durch unseren Reiseleiter. Bei einer Panoramarundfahrt gewinnen wir bereits erste Eindrücke und einen Überblick. Anschließend fahren wir zum Hotel und nehmen dort ein gemeinsames Abendessen ein.

Montag, 1. Oktober 2018 – Halbtägige Altstadtbesichtigung Lissabon

Nach dem Frühstück erwartet uns unser Reiseleiter im Hotel. Mit der U-Bahn fahren wir gemeinsam in die Altstadt. Viele der bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Lissabon liegen dort. Das Stadtbild wird von Bauten aus dem 18. Jahrhundert geprägt. Sehr charakteristisch für Lissabons Altstadt sind die engen und schmalen Gassen sowie die Häuser mit ihren unverwechselbaren Fliesenfassaden. Bei einem Rundgang lernen wir die Geschichte von Lissabon kennen und erkunden auf einem Spaziergang die Altstadt. Hier erfahren wir den Einfluss antiker Kulturen auf Lissabon, etwa durch Römer, Juden oder Mauren. Wir bewundern die Bauwerke des historischen Viertels Alfama und genießen Panoramablicke über Lissabon. Eine Fahrt mit der berühmten Straßenbahn der Linie 28 darf natürlich nicht fehlen.

Danach Zeit zur freien Verfügung.

Dienstag, 2. Oktober 2018 – Halbtägige Besichtigung Belem

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus und unserer Reiseleitung nach Belém, dem bezaubernden Stadtteil im Westen Lissabons. Dort befinden sich viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. In diesem Stadtteil, der sich entlang des kühlenden Wassers des Tejo erstreckt, befindet sich auch das Weltkulturerbe Hieronymitenkloster. Durch die großzügige Parkanlage vor dem Bau geht man an gepflegten Beeten und Springbrunnen vorbei auf das Kloster zu. Das Betreten des inneren Hofes ist unglaublich beeindruckend: Auf zwei Ebenen rahmen die Gänge mit reich verzierten Bögen und Fenstern den Innenhof ein. Die gesamte Fassade aus Kalkstein im Mosteiro dos Jerónimos ist kunstvoll gestaltet: die Wände, die Decken, die Fenster, die Türen und Portale mit ihren Verzierungen und Spitzen.

Das Padrão dos Descobrimentos, Entdeckerdenkmal, ist eine der ikonischsten Sehenswürdigkeiten in Lissabon und wurde errichtet, um das nationale Selbstbewusstsein zu fördern und die großen portugiesischen Entdecker zu ehren.

Der Turm von Belém wurde erbaut, um Lissabon vor Angriffen von der Seeseite her zu schützen. Die Form des Torre de Belém ist stark beeinflusst von nordafrikanischen Stilen, mit maurischen Wachtürmen und dekorativen Zinnen. Zudem besitzt er das erste europäische in Stein gehauene Rhinozeros.

Danach Zeit zur freien Verfügung.

In Lissabon ist es für den Besucher ein Muss, einen Abend dem Fado zu widmen. Der Fado ist Ausdruck der Saudade – der Sehnsucht. Fadosänger besingen ihre Liebe, ihre Stadt, die Leiden des Lebens, kritisieren die Gesellschaft und die Politiker. Der Name Fado kommt vom lateinischen „fatum“ und bedeutet Schicksal. Am Abend besteht die Möglichkeit, eine Fado-Show in der Altstadt Bairro Alto inkl. 3-Gänge-Menü zu besuchen.

Mittwoch, 3. Oktober 2018 – Heimreise

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus und unserer Reiseleitung zum Parque das Nações (Park der Nationen). Er steht für das moderne Lissabon und zieht sich entlang der nordöstlichen Seite der Tejo-Mündung. Das ehemalige Expo-Gelände ist zum Symbol für das neue Lissabon geworden. Die Weltausstellung 1998 war Bestandteil eines gigantischen Urbanisierungsprojekts. Fast aus dem Nichts entstand hier am Ufer des Tejo ein neuer Stadtteil, in dem heute rund 20.000 Menschen leben und arbeiten. Hier liegen Portugals architektonische Perlen der Moderne wie an einer Kette aufgereiht. Der etwa 17 km lange Ponte Vasco da Gama überbrückt das breite Tejo-Delta. Mekka aller Architekten ist der High-Tech-Bahnhof Oriente, entworfen vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, der auch den portugiesischen Pavillon mit der beeindruckenden Dachkonstruktion schuf. Besuchermagnet Nummer eins im Park der Nationen ist das gigantische Oceanário, eines der größten Meerwasseraquarien Europas.

Ein besonderes Highlight ist eine Seilbahnfahrt über den Park. Die gut achtminütige Fahrt führt über eine attraktive und erholsame Strecke von 1.230 m entlang des Tejo-Flusses. Von dreißig Metern Höhe aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Parque das Nações. Aus nächster Nähe erblickt man das Ozeanarium, die Docks von Olivais, den Pavillon Portugals und dahinter den Pavilhão Atlântico, die Messehallen und im Hintergrund den gesamten Parque das Nações, namentlich den Bahnhof Oriente, die Türme S. Gabriel und S. Rafael, den Turm Vasco da Gama wie auch die gleichnamige Brücke.

Gegen Mittag erfolgt unser Transfer zum Flughafen und wir treten den Rückflug an. Vom Flughafen München werden wir dann wieder nach Schnaittach gebracht.