Investitionen und Neuwahlen der Vorstandschaft im Fokus

Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Heinz Baumeister und Fritz Mitterer ließ 1. Vorsitzender Gerhard Hertlein zunächst das zurückliegende Jahr kurz Revue passieren. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie habe der Vereinsausschuss tagen können und alle anfallenden Aufgaben engagiert abgearbeitet. Besonders sei der Einsatz von Platzreferent Markus Hartmann hervorzuheben, der unermüdlich die Plätze hergerichtet und in Schuss gehalten habe. Auch sei es Jugendwartin Birgit Erhardt immer wieder gelungen, im Spannungsfeld von Eltern und Tennisschule ausgleichend zu wirken. Und erneut sei die Einsatzfreude vieler Mitglieder zu loben, beispielsweise von Fritz Schötz hinsichtlich der Sprinkleranlage oder Kurt Kotsch für viele technische Problemfälle. Zudem habe man nach professioneller Corona-Testung von Arbeitsdienstleistenden durch Ariane Beirle-Hartmann den Arbeitsdienst zum Herrichten der Plätze durchführen können. Nachdem der Tennisbetrieb durch Corona teils gar nicht, teils nur unter großen Einschränkungen möglich gewesen sei, seien die Umkleidekabinen derzeit für jeweils bis zu drei Personen, die Duschen für jeweils eine Person zugänglich. Da der Aufenthaltsraum weiterhin geschlossen bleiben müsse, sei ein Verweilen unter Einhaltung der Abstandsregeln nur auf der Terrasse möglich.

Kassenwartin Elfriede Christl konnte von einer weiterhin guten Kassenlage berichten. Zwar fehlten Einnahmen aufgrund ausgefallener Veranstaltungen und – wie vom Vorstand beschlossen – nicht geleisteter Arbeitsdienste. Dafür sei die Mitgliederzahl aber unverändert geblieben, wenngleich einige Wechsel von aktiven zu passiven Mitgliedschaften zu verzeichnen gewesen seien. Trotz einiger größerer Reparaturen sei ein Überschuss für anstehende Investitionen verblieben. Christl dankte allen Mitgliedern, die zahlreiche Arbeiten ehrenamtlich durchgeführt haben.

Die Arbeiten zum Herrichten der Plätze konnten, wie Platzreferent Markus Hartman ausführte, aufgrund der guten Wetterlage schon Ende Februar 2020 begonnen und Dank einiger engagierter Helfer frühzeitig fertiggestellt werden. Spät einsetzender Frost habe dann noch einige Nacharbeiten erforderlich werden lassen. Dennoch seien die Plätze rechtzeitig zum Saisonbeginn bespielbar gewesen. Sehr gefreut habe er sich, dass beim Arbeitsdienst auch sehr viele Jugendliche mit dabei gewesen seien. In einem kurzweiligen Exkurs zeigte Hartmann auf, dass beim Abtragen, Aufschütten und Walzen der Plätze gut 100 km an Laufwegen zusammenkämen. Abschließend bat Hartmann alle Spielerinnen und Spieler, die Plätze bis zur Einfassung abzuziehen, da dies das Moos klein halten würde. Auch sei es geboten, aufs Spielen zu verzichten oder Spiele auch abzubrechen, wenn die Plätze dafür zu weich seien – was etwa daran zu erkennen sei, dass Bälle deutliche Dellen im Sand hinterließen.

Jugendwartin Brigit Erhardt begann ihren Bericht mit den Ergebnissen der drei Kinder- und Jugendmannschaften. Während die Bambini nur den vorletzten Platz erreichen konnten, hätten die U14 Mixed und Junioren 18 jeweils einen Platz im oberen Tabellendrittel erkämpft. Das mittlerweile von der MS-Tennisschule durchgeführte Training sei sehr gut angenommen worden, weshalb sich donnerstags 20 bis 28 Kinder eingefunden hätten. Auch wenn Saisoneröffnung, Vereinsmeisterschaften und Ferienprogramm ausgefallen seien, habe man doch wenigstens den Saisonabschluss durchführen können. Trotz mäßigen Wetters sei dieser überraschend gut besucht gewesen. Für heuer habe man zwei Mannschaften, U15 Mixed und U15 Mädchen, melden können. Auch wenn es ihr sehr viel Spaß gemacht habe, kandidiere sie nicht erneut für das Amt und bedanke sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Ihr Dank gelte zudem allen Helfern in der Jugendarbeit und insbesondere Sarah Erhardt für die Betreuung des Jugendtrainings jeden Donnerstag.

Sportwart Volker Harzenetter führte lediglich kurz aus, dass im Erwachsenen-Bereich die meisten gemeldeten Mannschaften aufgrund der Corona-Beschränkungen ihre Meldung wieder zurückgezogen hätten; nur die Damen seien angetreten. Auch habe man alle Sportveranstaltungen absagen müssen. Für die laufende Saison habe man letztlich auch nur drei Mannschaften melden können: Damen, Herren und Herren II. Erfreulich sei dabei allerdings, dass die Herren-II-Mannschaft aus der TCS-Jugend hervorgegangen sei, was die erfolgreiche Jugendarbeit von Birgit Erhardt belege. In letzter Minute habe die Vereinsführung noch entschieden, vom 15. bis 31. Juli eine „kleine“ Vereinsmeisterschaft (Herren-Doppel, Damen-Doppel und Mixed-Doppel) durchzuführen und mit einem ebenfalls kleinen Sommerfest abzuschließen.

Wenngleich die Kassenprüfung coronabedingt erst sehr spät durchgeführt worden sei, lobte Kassenprüfer Georg Schleicher die gute und fehlerfrei Buchhaltung. Er freue sich, dass trotz der Corona-Beschränkungen ein Überschuss habe erzielt werden könne. Er schlage deshalb die Entlastung der Kassenwartin sowie der gesamten Vorstandschaft vor, die jeweils einstimmig erteilt wurden.

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Birigt Erhardt, Volker Harzenetter und Gerhard Mederer geehrt. Schon 30 Jahre waren Sylvia und Kurt Kotsch sowie Heinz Oswald dem Verein treu, und bereits 40 Jahre Gislinde und Max Felser, Robert Schuhmann sowie Gisbert Ultes.

Da Heizung und Gasthermen in den Toiletten, Umkleideräumen und Duschen renoviert werden müssen, wurde über die anstehenden Maßnahmen beraten und die vom Vorstand eingeholten Angebote diskutiert. Letztlich wurde beschlossen, auf Basis des günstigsten Angebotes in den Duschräumen neue Gasthermen (von denen eine Therme je zwei Duschen versorgen kann) sowie Heizkörper in den Umkleideräumen und Toiletten zu installieren. Im Aufenthaltsraum sollte, wenn möglich, noch die Zündvorrichtung des ansonsten guten Heizkörpers erneuert werden.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden Thomas Irmler als 2. Vorsitzender und Max Wolfermann als Jugendwart neu in den Vorstand gewählt. Die übrigen Mitglieder des Vereinsausschusses wurden in ihren Ämtern bestätigt.