Verjüngte Vereinsführung mit Elan gestartet

1. Vorsitzender Horst Luczynski eröffnet die Versammlung

1. Vorsitzender Horst Luczynski eröffnet die Versammlung

Bei seinem kurzen Jahresrückblick hob 1. Vorsitzender Horst Luczynski die gute Arbeit der im letzten Jahr neu gewählten Vereinsführung hervor. Das Team sei hoch motiviert gewesen und jeder Einzelne seine Aufgaben selbstverantwortlich angegangen. Besonders Volker Harzenetter habe sich als treibende Kraft erwiesen und sich weit über die Aufgaben eines Sportwarts hinaus engagiert. Ebenfalls hob er die von Platzreferent Markus Hartmann und Platzwart Karl Elbrecht hervorragend präparierten Plätze hervor, die auch von Spielern anderer Vereine, beispielsweise bei LK-Turnieren, sehr gelobt worden seien. Bedauerlich sei, dass Jugendwart Steffen Hock sein Amt im Laufe des Jahres aus persönlichen Gründen habe niederlegen müssen; bei der deshalb erforderlichen Nachwahl wurde Birgit Erhardt einstimmig als neue Jugendwartin gewählt. Luczynski dankte abschließend Lis Graf für die Planung der Kulturreise und allen freiwilligen Helfern bei den vielfältigen Veranstaltungen des Vereins.

Schriftführer Rolf Mamat gab einen kurzen Überblick über die Mitgliederentwicklung des Vereins. Im letzten Jahr habe man 25 Neumitglieder gewinnen können, doch leider seien auch 14 Mitglieder ausgetreten. Damit zähle der Tennisclub zum Jahreswechsel 245 Mitglieder. In der Altersgruppe von 6 – 13 Jahren seien sieben Kinder, von 14 – 27 Jahren sechs Mitglieder hinzugekommen. Horst Luczynski ergänzte, dass der Anteil von Kindern und Jugendlichen im Verein nun auf 20 Prozent angewachsen sei, aber weiterhin 25 Prozent angestrebt würden.

Karin Hopf gab einen kurzen Überblick über die gesellschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen des Vereins. Sie schlug einen Bogen von der gut besuchten Saisoneröffnung über das Sommerfest zum Abschluss der Vereinsmeisterschaften und die Radtour bis hin zur Kulturreise nach Pilsen. Besonders für Sportveranstaltungen und das Sommerfest seien mehr Helfer als bisher erforderlich. Hopf rief dazu auf, sich im Rahmen des Arbeitsdienstes verstärkt für Aufgaben wie Thekendienst zur Verfügung zu stellen und sich hierfür im Vorfeld von Veranstaltungen in die Listen im Vereinsheim einzutragen.

Kassenwartin Elfriede Christl skizziert die Vermögenslage des Vereins

Kassenwartin Elfriede Christl skizziert die Vermögenslage des Vereins

Die Vermögenslage des Vereins sei zufriedenstellend, wie Kassenwartin Elfriede Christl berichtete. Neben Mitgliedsbeiträgen seien vor allem durch Werbepartner und LK-Turniere wichtige Einnahmen zur Jugendförderung erzielt worden; allerdings sei die Höhe eingegangener Spenden rückläufig gewesen. Als größte Ausgabeposten seien Tennisplätze, Vereinsheim und Jugendförderung zu nennen. Zudem stünden in den nächsten Jahren wohl einige Instandhaltungsmaßnahmen an. Zum Abschluss ihres Kassenberichts dankte Christl ihrem Vorgänger Michael Pabst für die tatkräftige Hilfe bei der Einarbeitung sowie allen Sponsoren des Vereins für ihre Spenden. Die Kassenwartin forderte die Vereinsmitglieder noch dazu auf, dem Verein geänderte Kontakt- und Kontodaten mitzuteilen.

Georg Schleicher bescheinigte Christl eine vorbildlich geführte Kasse. Auf seinen Antrag hin wurden Kassenwartin und Vorstandschaft die Entlastung erteilt.

Bei seinem Jahresrückblick verwies Platzreferent Markus Hartmann darauf, dass 2015 wohl die längste Saison des Tennisclubs gewesen sei. Begünstigt durch das gute Wetter seien die Plätze von Anfang April bis Ende Oktober bespielbar gewesen. Insbesondere hob er den unermüdlichen Einsatz von Platzwart Karl Elbrecht zur Instandhaltung der Anlage hervor. Sein Dank galt Kurt Kotsch für die Einweisung sowie Heinrich Landgraf für seine tägliche Mithilfe. Mit den Worten: „Mitgliedschaft im Verein bringt auch gewisse Pflichten mit sich“ rief Hartmann dazu auf, sich vor allem auch vonseiten der Mannschaften im Rahmen des Arbeitsdienstes mehr zu engagieren.

Sportwart Volker Harzenetter war der „Motor des Vereins“

Sportwart Volker Harzen­etter war der „Motor des Vereins“

Sportwart Volker Harzenetter bedankte sich zu Beginn seines Berichts zunächst bei Jugendbetreuerin Birgit Erhardt und Platzreferent Markus Hartmann für ihre beständige Unterstützung. Alle wichtigen Sportveranstaltungen seien gut besucht gewesen. Auch hätten die beiden LK-Turniere zum Ende der Saison zahlreiche Spieler angezogen, und an einem Wochenende habe man mit 65 Teilnehmern sogar das bestbesuchte LK-Turnier Mittelfrankens (von insgesamt 17 LK-Turnieren dieses Tages) ausgerichtet. Aus sportlicher Sicht sei erfreulich, dass die 1. Herren-Mannschaft trotz verletzungsbedingter Ausfälle mit Glück weiter in der Bezirksklasse 2 spielen könne. Auch die 2. Herren-Mannschaft habe den Klassenerhalt geschafft. Die Herren 40 hätten sich als Aufsteiger in einer „bärenstarken“ Gruppe wacker geschlagen, und letztlich habe nur ein Sieg für den zweiten Tabellenplatz gefehlt. Die Herren 60 seien lediglich dem späteren Tabellensieger unterlegen gewesen. Die übrigen Mannschaften hätten sich ebenfalls gut in ihren Gruppen behauptet. In der noch laufenden Winterrunde seien die drei Mannschaften ebenfalls gut unterwegs. Für die diesjährige Sommerrunde habe man acht Mannschaften für Erwachsene und vier für Kinder bzw. Jugendliche melden können, wobei die Zahl der gemeldeten Mannschaftsspieler um 50 Prozent gestiegen sei. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Tennisschule Hirsch werde fortgesetzt, wobei es gelungen sei, eine Zusage für die Wunschtrainer des Vereins zu erhalten. Bei den Vereinsmeisterschaften habe man Wettbewerbe in zehn Kategorien ausgerichtet, wobei insbesondere die hohe Beteiligung von Kindern und Jugendlichen hervorzuheben sei. Harzenetter dankte Georg Schleicher und seinem Vater Thomas Harzenetter für das Sponsoring von Preisen und Pokalen. Mit einem kurzen Stimmungsbericht zur Skifahrt Ende Januar schloss er seinen Bericht ab.

Birgit Erhardt wurde zur Jugendwartin gewählt

Birgit Erhardt wurde zur Jugendwartin gewählt

Jugendbetreuerin Birgit Erhardt konnte auf einen mit 40 Teilnehmern sehr erfolgreichen Jugendtag zur Saisoneröffnung zurückblicken. Hier habe sich die zusammen mit der Tennisschule Hirsch in den örtlichen Schulen betriebene Werbung ausgezahlt, und von den dadurch gewonnenen Schnupperteilnehmern seien fünf dem Verein beigetreten. Das Jugendtraining sei immer gut besucht gewesen und habe den durchweg 10 – 25 Teilnehmern viel Spaß gemacht. So habe man die Kinder und Jugendlichen motivieren können, sich an den Vereinsmeisterschaften zu beteiligen. Besonders gut angekommen sei, dass jeder Teilnehmer einen Preis erhalten habe. Der Jugendtag im Rahmen des Schnaittacher Ferienprogramms sei mit rund 35 Teilnehmern ebenfalls gut angenommen worden. Ein schöner Erfolg der Jugendarbeit sei zudem, dass die Bambini-Mannschaft fast ungeschlagen in die Kreisklasse 2 aufgestiegen sei. Erhardts Dank galt Cindy Weber und Markus Hartmann für ihre kontinuierliche Unterstützung.

„Langjährige Mitglieder sind das Herzstücks des Vereins“, wie 1. Vorsitzender Horst Luczynski zu Beginn der Ehrungen betonte. Viele der diesmal Geehrten seien im Verein tätig gewesen, und ohne ihr Engagement wäre Vieles nicht umgesetzt worden. Für ihre 25-jährige Treue zum Verein wurden Sylvia und Kurt Kotsch sowie Heinz Oswald geehrt, für 30 Jahre Gertrud Langhans und Reimar Wazlav sowie für 40 Jahre Helma Kuttelwascher, Gerhard Kurz und (in Abwesenheit) Hubert Mitterer.

1. Vorsitzender Horst Luczynski mit den geehrten langjährigen Mitgliedern

1. Vorsitzender Horst Luczynski (li.) mit den geehrten langjährigen Mitgliedern

Zum Schluss der Veranstaltung wurde beschlossen, Anfang November eine viertägige Kulturreise nach Wien zu unternehmen. In seinem Schlusswort führte 1. Vorsitzender Horst Luczynski aus, dass viele aufgestaute Aufgaben bereits erledigt worden seien und sich der Verein in einem Top-Zustand befinde. Jedoch sei die Weiterentwicklung und gegebenenfalls eine Neuausrichtung des Vereins anzugehen. Hierzu arbeite 2. Vorsitzender Uwe Renk einen Strategieplan aus. Ohne ins Detail zu gehen, skizzierte Luczynski einige der damit zusammenhängenden Zukunftsthemen. So warf er etwa die Frage auf, wie man die derzeitige Finanzsituation zu zukunftsweisenden Investitionen nutzen könne, um den Tennisclub beispielsweise zu einem Verein mit ganzjährig bespielbaren Plätzen zu entwickeln. Luczynski betonte, dass über Details zu gegebener Zeit zu berichten bzw. abzustimmen sein würde.