Generationswechsel im Vorstand wurde eingeleitet

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung des TC Schnaittach stellte sich neben erfahrenen Kandidaten auch ein junges Team zur Wahl, das dazu beitragen will, den Verein mit frischen Ideen und neuen Konzepten in die Zukunft zu führen.

Nach der Begrüßung gab 1. Vorsitzender Horst Luczynski einen kurzen Überblick über die Situation des Vereins. Besonders freute er sich über das Wachstum im Jugendbereich. Trotz einiger Abgänge habe die Zahl von Vereinsmitgliedern insgesamt gehalten werden können. Nach einem kurzen Überblick über die Arbeiten zum Erhalt der Tennisanlage ging Luczynski auf die wiederholten Einbrüche in das Vereinsheim und die sich daraus ergebenden Sicherungsmaßnahmen ein. Die vergangene Saison sei insgesamt positiv verlaufen, wenngleich nicht alle sportlichen Ziele haben erreicht werden können. Die Anlage sei wochentags sehr gut besucht gewesen und es habe ein reges Vereinsleben geherrscht. Durch zahlreiche Leistungsklassen-Turniere sei die Tennisanlage auch an den Wochenenden gut ausgelastet gewesen. Mit dem finanziellen Ergebnis der Turniere habe man die Jugendarbeit im Sommer und im Winter, einschließlich der Hallenkosten, finanzieren können. Dafür sprach Luczynski dem Sportwart und dessen Familie seinen ganz besonderen Dank aus. Das Resümee bezüglich der gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins fiel durchwachsen aus. Abschließend dankte der 1. Vorsitzende allen, die sich im Verein engagiert hatten, insbesondere den Mitgliedern des Vereinsausschusses.

In seiner Funktion als Technischer Leiter berichtete 2. Vorsitzender Hans Georg Kuhn über die im abgelaufenen Jahr durchgeführten wichtigen Arbeiten auf der Vereinsanlage. Auch seien die Durchlauferhitzer der Duschen nach gründlicher Instandsetzung wieder voll funktionsfähig. Eine anstehende Dachsanierung habe kostengünstig durchgeführt werden können. Hans Georg Kuhn bedankte sich bei seinen vielen Helfern, ebenso wie für die logistische Unterstützung bei der Heckenschneideaktion. Er schloss mit der Mitteilung, dass er das Amt an ein jüngeres Mitglied weitergeben möchte.

Anstelle des bereits im März zurückgetretenen Kassenwarts, für dessen Unterstützung er sich bedankte, trug der 1. Vorsitzende den Kassenbericht vor. Er stellte in seinem Bericht die Einnahmen und Ausgaben sowie die Kontenstände vor und zeigte den Vergleich zum Vorjahr auf. Dank der Einsparungen bei den Platzarbeiten sowie von gesteigerten Turnier- und Werbeeinnahmen aber auch Spenden sei ein passabler Überschuss erzielt worden, wofür Luczynski allen, die dazu beigetragen haben, seinen Dank aussprach. In seiner Zusammenfassung bezeichnete er die finanzielle Situation des Vereins als insgesamt sehr solide, verwies jedoch auf einige Herausforderungen der Zukunft, wie Platzsanierungen, Absicherungsmaßnahmen des Vereinsheims und Beitragsrückgänge aufgrund sich ändernder Mitgliederstruktur. Einen besonderen Dank sprach er allen Spendern und Sponsoren aus.

Kassenprüfer Karl Bräunlein bestätigte sowohl dem zurückgetretenen Kassenwart als auch dem danach verantwortlichen 1. Vorsitzenden eine ordentliche und gewissenhafte Kassenführung. Die von ihm beantragte Entlastung für beide wie auch für den gesamten Vorstand wurde einstimmig erteilt.

Platzreferent Steffen Hock fasste die Erfahrungen der Platzpflege in Eigenregie zusammen. Diese bringe dem Verein zwar finanzielle Vorteile, doch habe er nicht immer genügend Arbeitsdienstwillige finden können. In seiner Abschlussrede als Platzreferent sprach er den Wunsch aus, dass der Kritik von Vereinsmitgliedern auch tatkräftige Unterstützung folgen möge und forderte die Mitglieder sehr eindringlich zu mehr Mithilfe auf. Andernfalls müsse man vielleicht doch wieder über externe Dienstleistung für die Frühjahrsinstandsetzung nachdenken.

Von einer erfolgreichen Wintersaison konnte Sportwart Walter Ringler berichten. Nach dem Aufstieg der 2. Herren seinen nun alle Herrenmannschaften in der Bezirksklasse angekommen. Als Neueinsteiger habe auch eine Damen-40-Mannschaft die Winterrunde bestritten. In der Sommersaison sei der 1. Herrenmannschaft der Klassenerhalt nicht gelungen und spiele nun wieder in Bezirksklasse 2. Dafür seien die Herren 40 als beste Zweite noch in Kreisklasse 1 aufgestiegen. Und in ihrer ersten Saison habe sich die noch unerfahrene Bambini-Mannschaft mit zweimal Unentschieden tapfer geschlagen. Für die diesjährige Medenspielsaison habe man acht Mannschaften melden können, darunter auch zwei neue. Im Freizeitbereich sei das erstmals ausgerichtete Faschingsturnier von den Mitgliedern sehr gut angenommen worden. Nach der dem Wetter zum Opfer gefallenen Saisoneröffnung hätten die übrigen Freizeitturniere umso mehr Anklang gefunden. Nach einem kurzen Abriss der Vereinsmeisterschaften zog Ringler Bilanz über den Verlauf der LK-Turniere und das damit ermöglichte Sponsoring der Jugendarbeit. Als Beispiele führte er die Bezuschussung des Tennis-Sommercamps, von Trainingsstunden oder der Hallengebühren im Winter an. Sowohl dies als auch die Verdoppelung der Medenspielmannschaften betrachte er als Erfolg seines Wirkens. Im Anschluss erläuterte er, warum er nicht erneut kandidieren wolle und dankte allen Weggefährten für ihre Unterstützung.

Jugendwartin Petra Ringler blickte auf eine erfolgreiche Jugendarbeit zurück. Bei einem abwechslungsreichen Jugendtag zum Saisonstart wurden alle TCS-Kids, die in ihrem Trainingsheft ihr Jahressoll nachweisen konnten, mit einem Pokal belohnt. Das Kindertraining sei von Eltern und Kindern gut angenommen worden, ebenso das Sommerfest für die Kids. Das von der Tennisschule Hirsch ausgerichtete Sommercamp sei gut besucht gewesen. All dies bestätige die von ihr und ihrem Mann konzipierte Jugendarbeit, aufgrund derer sich die Zahl der Kinder in den zurückliegenden Jahren auf 22 gesteigert habe. Wegen unterschiedlicher Vorstellungen, wie die Jugendarbeit künftig gestaltet werden solle, wolle sie aber nicht mehr für das Amt kandidieren.

Für ihre 25-jährige Treue zum Verein wurden geehrt: Jochen Felser, Rolf Mamat und Oliver Unterburger. Auf 30 Mitgliedsjahre konnten Thomas Heid, Christine und Johannes Merkel sowie Uwe Schmidt zurückblicken, auf 40 Jahre Hildegard Ötter und Herbert Weber.

Der 1. Vorsitzende dankte allen ausscheidenden Funktionären für ihr Wirken für den Verein und überreichte ihnen ein kleines Dankeschön.

Für die anschließenden Neuwahlen hatte sich neben erfahrenen Kandidaten auch ein junges Team  zusammengefunden und zur Wahl gestellt. Dieses möchte dazu beitragen, den Verein mit frischen Ideen und neuen Konzepten in die Zukunft zu führen. Die von Wahlleiter Thomas Harzenetter vorgeschlagenen Kandidaten wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt: Horst Luczynski (1. Vorsitzender), Dr. Uwe Renk (2. Vorsitzender), Rolf Mamat (Schriftführer), Elfriede Christl (Kassenwartin), Markus Hartmann (Platzreferent), Volker Harzenetter (Sportwart) und Steffen Hock (Jugendwart). Als Beisitzer wurden gewählt: Birgit Erhardt, Stefan Hofmann, Karin Hopf, Silvia Semrau und Max Wolfermann. Georg Schleicher und Karl Bräunlein wurden als Kassenprüfer in ihren Ämtern bestätigt.

Als letzter Punkt wurde die Kulturreise 2015 diskutiert. Vorgestellt wurden zwei Angebote für eine viertägige Flugreise nach London. Da sich nach der Diskussion bei der Frage, wer aus dem Kreis der Anwesenden mitreisen würde, nur eine Person dazu entschließen konnte, wurde als Alternative eine Busreise in die Kulturhauptstadt Europas 2015, Pilsen, ins Gespräch gebracht. Dafür konnte eine wesentlich bessere Resonanz festgestellt werden. Daraufhin wurde beschlossen, entsprechende Angebote auch dafür einzuholen.

Das vollständige Protokoll der Jahreshauptversammlung kann im Mitgliederbereich nachgelesen werden.