Jahreshauptversammlung 2012

Zur Jahreshauptversammlung 2012 konnte 1. Vorsitzender Heinz Kreuz eine im Vergleich zum Vorjahr erneut angewachsene Teilnehmerzahl begrüßen. Nach den Berichten aus dem zurückliegenden Vereinsjahr standen heuer neben etlichen Ehrungen vor allem Ergänzungswahlen für einige aus der Vorstandschaft ausscheidende Mitglieder sowie die Beschlussfassung über eine maßvolle Anhebung der Beiträge und Arbeitsstunden auf dem Programm.

1. Vorsitzender Heinz Kreuz berichtet der Mitgliederversammlung

1. Vorsitzender Heinz Kreuz berichtet der Mitgliederversammlung

Bei seinem Jahresrückblick konnte Heinz Kreuz viel Positives aus dem vergangenen Tennisjahr berichten: im sportlichen Bereich seien hierzu etwa die zahlreichen vereinsinternen Turniere, angefangen von der Saisoneröffnung bis hin zum Saisonabschluss, zu nennen; interessante Matches bei Medenspielen und Vereinsmeisterschaften; und das Millennium-Turnier als Highlight zu Schnaittachs 1000-Jahr-Feiern. Besonders habe ihn die hohe Beteiligung am Festzug gefreut. Die abwechslungsreiche Herbstwanderung durch das Hirschbachtal, die Kulturreise nach Amsterdam sowie die Bier- und Kulturfahrt nach Bayreuth seien ebenfalls gut angenommen worden. Lediglich die Radtour habe aufgrund des schlechten Wetters abgesagt werden müssen. Heinz Kreuz bedankte sich stellvertretende für die zahlreichen Helfer, die sehr viel Zeit und Arbeit in die Organisation dieser Veranstaltungen gesteckt haben, bei Elfriede Christl und Reinhard Raake für die Organisation der Herbstwanderung und die Durchführung des Millennium-Turniers, Lis Graf für die Organisation der Kulturreise nach Amsterdam und Thomas Harzenetter für die Reiseleitung sowie Karin Hopf und ihrem Mann Manfred für die Organisation der Bier- und Kulturfahrt nach Bayreuth. Auch den anderen Mitgliedern der Vorstandschaft sprach er seinen Dank für ihr engagiertes ehrenamtliches Wirken aus.

Die gute Verfassung der Tennisplätze sei vor allem Manfred Kohlmanns unermüdlichem Einsatz geschuldet, der dadurch einwandfreie und wirklich harte Plätze habe bereitstellen können. Allerdings müsse die Last der Platzpflege künftig auf mehr Schultern verteilt werden. Hier seien vor allem die Mannschaftsspieler und die besonders aktiven Freizeitspieler in der Pflicht.

Dennoch belaste die negative Mitgliederentwicklung die finanzielle Situation des Vereins. Zum einen sei aufgrund der Altersstruktur des Vereins eine hohe Zahl von Wechseln in die passive Mitgliedschaft zu verzeichnen; auch seien mehrere Einzelmitglieder und Familien ausgetreten. Zum anderen würden viele Schnuppermitglieder nicht in eine Dauermitgliedschaft wechseln, was angesichts der engagierten Förderung gerade im Jugendbereich bedauerlich sei. Hier zeichne sich allerdings durch eine Kooperation mit den Tennisschulen Markus Slany und Manuel Hirsch eine Alternative ab. Die Tennisschule würde Jugendliche in Kindergärten und Schulen ansprechen und an den Tennissport heranführen. Durch ihr vereinsübergreifendes Wirken könnten Kinder altersgerecht und über das ganze Jahr hinweg betreut werden und in Mannschaften spielen, selbst wenn der einzelne Verein über zu kleine Jugend- bzw. Altersgruppen verfüge. Die Tennisbegeisterten würden als Mitglieder in den örtlichen Tennisvereinen ein zuhause finden. So habe beispielsweise die Jugendgruppe des TC Neunkirchen um gut 40 Neuzugänge verstärkt werden können. Da die Tennisschule keine Exklusivität beanspruche, wäre ein Training auch weiterhin mit den bisherigen Trainern möglich. Dieser Vorschlag fand spontan Zuspruch unter den anwesenden Mitgliedern, und eine Entscheidung über eine Zusammenarbeit mit der Tennisschule soll in der nächsten Vereinsausschusssitzung getroffen werden.

Kassier Karl Bräunlein freute sich, dass vor allem aufgrund des Millennium-Turniers und Spenden verschiedener Firmen etwas höhere Einnahmen erzielt werden konnten. Bei den Mitgliedsbeiträgen sei hingegen ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, und kurzfristig sei auch keine Trendwende absehbar. Den Einnahmeausfällen stünden zudem ansteigende Kosten und wohl bald auch größere Sanierungsmaßnahmen einzelner Plätze bzw. des Vereinsheims gegenüber. Durch konsequentes, sparsames Haushalten in den zurückliegenden Jahren sei aber zumindest eine insgesamt zufriedenstellende Finanzlage gegeben. Trotz vorhandener Rücklagen für die bald zu erwartenden Maßnahmen komme der Gewinnung neuer Mitglieder – und damit der Verbesserung der Einnahmesituation – hohe Bedeutung zu. Hierzu sei es erforderlich, auch neue Wege zu beschreiten, zum Beispiel in Form von Firmenmitgliedschaften.

Bei seinem Bericht legte Platzreferent Manfred Kohlmann dar, dass durch den unermüdlichen Einsatz etlicher Helfer die Plätze in zwei Blöcken haben fristgerecht fertiggestellt werden können. Er bedanke sich vor allem bei Heinrich Landgraf für die vielen Stunden der Unterstützung.

1. Vorsitzender Heinz Kreuz dankt Elfriede Christl für ihr langjähriges engagiertes Wirken

1. Vorsitzender Heinz Kreuz dankt Elfriede Christl für ihr langjähriges engagiertes Wirken

Sportwartin Elfriede Christl konnte auf ein sportlich erfolgreiches Jahr zurückblicken und den Mannschaften Herren II zum Aufstieg sowie Herren 40 zum Wechsel von Platz 2 in die nächst höhere Spielklasse gratulieren; auch der 3. Platz der Herren I in Kreisklasse 1 sei ein schöner Erfolg. Des Weiteren sei die erneute Beteiligung an der Winterrunde erfreulich. Bei ihrem Bericht zu den Vereinsmeisterschaften bedauerte sie, dass sich die Mannschaftsspieler der Herren I und II nicht zur Teilnahme an einem entsprechenden Einzel-Wettbewerb entschließen haben können; dennoch seien die Vereinsmeisterschaften insgesamt erfolgreich verlaufen. Auch die Freizeitveranstaltungen seien gut besucht gewesen, wenngleich die zeitliche Nähe des Abschlussturniers der Herren-40-Mannschaft mit dem Saisonabschlussturnier ihren Tribut bei der Teilnehmerzahl gefordert habe. Der sportliche Höhepunkt des Tennisjahres sei schließlich das Millennium-Turnier gewesen, habe aber einen immensen organisatorischen Aufwand mit sich gebracht. Die Resonanz der Teilnehmer sei sehr positiv gewesen, und viele hätten sich ein weiteres Turnier in naher Zukunft gewünscht. Zum Abschluss ihres Berichts kündigte Elfriede Christl an, ihr Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung zu stellen.

Jugendwart Markus Hartmann informierte über die Situation im Jugendbereich. Dank tatkräftiger Unterstützung von Petra und Walter Ringler sowie Spielern der Herren-Mannschaft habe man donnerstags ein kostenfreies Jugendtraining anbieten können, zu dem meist 8 bis 10 Kinder erschienen seien. Sehr erfolgreich sei der Jugendtag im Sommer verlaufen, bei dem neben gut 40 Kindern auch zahlreiche Eltern anwesend waren und gegen Ende der Veranstaltung auch selbst ein paar Schläge versuchten. Für ein regelmäßiges Jugendtraining im Winter sei die Resonanz jedoch zu gering. Nicht zuletzt deshalb habe Markus Hartmann den Kontakt zur Tennisschule Markus Slany geknüpft, worüber eingangs schon berichtet worden sei.

Georg Schleicher lobte die gewohnt hervorragende Kassenführung und schlug die Entlastung des Kassiers vor, die einstimmig erteilt wurde. Weil neben Sportwartin Elfriede Christl auch die Beisitzer Heinz Oswald und Johannes Wandner ihre Ämter zur Verfügung stellten, wurde für die Vorstandschaft ebenfalls die Entlastung beantragt und einstimmig gewährt. Bei den anschließenden Ergänzungswahlen wurden Walter Ringler als neuer Sportwart sowie Volker Harzenetter und Patrick Hopf als Beisitzer in die Vorstandschaft gewählt.

Die für ihre Vereinstreue geehrten Jubilare mit 1. Vorsitzendem Heinz Kreuz (li.)

Die für ihre Vereinstreue geehrten Jubilare mit 1. Vorsitzendem Heinz Kreuz (li.)

Für ihre 25-jährige Treue zum Verein wurden Ariane Beirle-Hartmann, Anita und Günter Harzenetter, Candida und Reinhold Hopf (in Abwesenheit), Gerda und Kurt Köhler, Anita und Manfred Kohlmann, Gerda Kreuz, Ingeborg und Horst Luczynski, Karin und Manfred Müller sowie Hans Sachtschale mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet.

Zu Beginn der anschließenden Diskussion über Beitragserhöhungen stellte 1. Vorsitzender Heinz Kreuz der Mitgliederversammlung nochmals kurz die Finanzsituation dar. Aufgrund der Faktenlage empfehle die Vorstandschaft – mit Ausnahme der Beiträge von Jugendlichen und in Ausbildung befindlichen Personen – nach mehr als 15 Jahren annähernd gleichbleibender Sätze eine maßvolle Anpassung der Vereinsbeiträge um ca. 15 Prozent sowie eine Anhebung der Arbeitsstunden für Familienmitgliedschaften auf 4 Stunden pro Jahr. Auch schlage man vor, nicht geleistete Arbeitsstunden mit 15 Euro abgelten zu lassen. Nach intensiver Diskussion wurde die Erhöhung der Beiträge auf 230 Euro für Familien und 145 Euro für Einzelmitglieder beschlossen, die Erhöhung der Beiträge für passive Mitgliedschaften jedoch abgelehnt. Der Vorschlag zur Erhöhung der Arbeitsstunden und des Arbeitsstundensatzes wurde hingegen angenommen. Des Weiteren wurde beschlossen, die Erhöhungen bereits 2012 wirksam werden zu lassen.

Unter dem letzten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ gab Heinz Kreuz bekannt, dass man am 18. Februar eine Winterwanderung nach Morsbrunn mit Einkehr zum Mittagessen durchführen wolle.