Jahreshauptversammlung 2010

Erster Vorsitzender Heinz Kreuz bei seinem Jahresrückblick

Erster Vorsitzender Heinz Kreuz bei seinem Jahresrückblick

Die Hauptversammlung 2010 stand ganz im Zeichen der finanziellen Konsolidierung des Vereins und der Teilnahme des TC Schnaittach an der 1000-Jahr-Feier der Marktgemeinde Schnaittach. Des Weiteren fanden sich Ehrungen langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung.

Erster Vorsitzender Heinz Kreuz zeigte sich erfreut über eine positive Entwicklung der Mitgliederzahlen, wenngleich trotz zahlreicher Angebote und des erfreulich hohen Engagements der Jugendbetreuer die Zahl der Kinder und Jugendlichen rückläufig sei. Positiv sei auch die finanzielle Situation des Vereins hervorzuheben, weil insbesondere Rücklagen für anstehende Renovierungs- und Baumaßnahmen gebildet werden konnten. Durch den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz von Vereinsmitgliedern sei bisher eine kostengünstige Instandhaltung der Vereinsanlage möglich gewesen.

Positiv seien weiterhin die intensive Nutzung der Tennisplätze sowie die vielfältigen Angebote im sportlichen Bereich zu bewerten. Doch auch die kulturellen Veranstaltungen trügen erheblich zu einem abwechslungsreichen und vielfältigen Vereinsleben bei. Zudem habe man im letzten Jahr erneut die Tennisfreunde aus Perchtoldsdorf bei Wien zu Freundschaftsspielen begrüßen können. Heinz Kreuz sprach den Organisatoren und Helfern dieser Veranstaltungen seinen persönlichen Dank aus. Er dankte auch den Mitgliedern der Vorstandschaft für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement und wünschte allen Aktiven viel Erfolg und viel Spaß in der kommenden Tennissaison.

Kassier Karl Bräunlein beim Bericht zur finanziellen Lages des Vereins

Kassier Karl Bräunlein beim Bericht zur finanziellen Lages des Vereins

In seinem Bericht freute sich Kassier Karl Bräunlein über erhöhte Einnahmen aus dem Zweckbetrieb des Vereins sowie aus der Bewirtschaftung des Vereinsheims. Zudem seien höhere Beitragseinnahmen zu verzeichnen, die einerseits durch die im letzten Jahr zurückgenommene Beitragsvergünstigung für Senioren, andererseits aus einem Anstieg der Zahl von Mitgliedschaften herrührten. Auch habe die strikte Kostenkontrolle der Vorstandschaft sowie der starke persönliche Arbeitseinsatz von Mitgliedern, allen voran des Platzreferenten, zur positiven Entwicklung der Vereinsfinanzen beigetragen. Auch wenn eine Wortmeldung aus dem Kreis der Anwesenden die erfreuliche Entwicklung des Vereinsvermögens auf die offenkundig solide Wirtschaftsführung des Vorstands zurückführte, wies Karl Bräunlein darauf hin, dass die Anwerbung von Mitgliedern und Sponsoren nicht aus den Augen verloren werden dürfe.

Platzreferent Kurt Kotsch berichtete, dass trotz ungünstiger Wetterlage die Tennisplätze rechtzeitig fertig gestellt werden konnten. Anders als in den Vorjahren haben sich für die Frühjahrsreinigung des Vereinsheims heuer keine Mitglieder haben finden lassen. Generell werde es immer schwieriger, Mitglieder für Arbeitseinsätze zu motivieren. Ausnahmen, wie etwa die mit einigen Helfern behobenen Schäden an den Rohrleitungen des Vereinsheims, seien aber durchaus immer wieder zu verzeichnen – und auch dringend erforderlich. Kurt Kotsch schloss seinen Bericht mit seinem ausdrücklichen Dank an alle Helfer und an die Brauerei Schaffer für die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit in der Bewirtschaftung des Vereinsheims.

In ihrem Jahresrückblick zog Sportwartin Elfriede Christl eine gemischte Bilanz. Drei der vom Verein gemeldeten Mannschaften sei der Klassenerhalt – wenn auch manchmal nur durch glückliche Umstände – gelungen, eine habe den Aufstieg nur um wenige Spielpunkte verpasst, und eine sei leider abgestiegen. Jedoch fehle dem Verein insgesamt immer mehr das Potential, reguläre Mannschaften mit sechs Spielern bzw. Spielerinnen aus eigener Kraft zu stellen; selbst Mannschaften mit nur vier Spielern bzw. Spielerinnen seien mittlerweile schwierig zu besetzen. Wenngleich der Medenspielbetrieb für den sportlichen Anspruch des Vereins wichtig sei, sei sein Aufrechterhalt durchaus gefährdet. Zwar haben für die Sommerrunde 2010 wieder fünf Mannschaften gemeldet werden können, aber teils nur als Vierer-Mannschaft, teils in Spielgemeinschaft mit einem anderen Verein. Ein weiterer Beleg sei die rückläufige Beteiligung an den Vereinsmeisterschaften, bei denen nur noch jeweils zwei Wettbewerbe im Einzel und im Doppel zustande gekommen seien. Erfreulich seien hingegen die drei Freizeit-Doppelturniere des Vereins zur Saisoneröffnung („Deutschland spielt Tennis – Schnaittach ist dabei“), zu Pfingsten (Tiebreak-Turnier) und zum Saisonschluss („Weißwurst-Doppel“) verlaufen, bei denen man eine hohe Beteiligung und viel Spielfreude zu verzeichnen gehabt habe. Dieses erfolgreiche Konzept solle beibehalten werden.

Die Situation im Jugendbereich sei laut Jugendwartin Lis Graf eher enttäuschend gewesen. Trotz eines gut besuchten Jugendtages zum Saisonstart, bei dem 30 Kinder den Tennissport kennen lernten und mit Urkunden und Trainingsgutscheinen belohnt wurden, sei die Beteiligung am Jugendtraining während der Saison geringer als in den Vorjahren gewesen. Auch der Jugendtag im Rahmen des Schnaittacher Ferienprogramms sei nicht so gut besucht gewesen wie erhofft. Trotz aller Anstrengung der ehrenamtlichen Helfer sei es schwierig, die Kinder und Jugendlichen zum regelmäßigen Training und zum Spielen in Mannschaften zu motivieren. Es müssten deshalb in der kommenden Saison weitere Anstrengungen unternommen werden, wieder mehr Kinder für den Tennissport zu begeistern.

Die Revisoren Georg Schleicher und Hans Summerer lobten die hervorragend geführte Vereinskasse. Besonders das verbesserte Jahresergebnis sei hervorzuheben, welches vor allem auf das Kostenbewusstsein der Vorstandschaft und die erhöhten Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen zurückzuführen sei. Georg Schleicher beantragte die Entlastung von Kassier und Vorstandschaft, die jeweils ohne Gegenstimmen erteilt wurde.

Erster Vorsitzender Heinz Kreuz gratuliert Uwe Schmidt zum Jubiläum

Erster Vorsitzender Heinz Kreuz gratuliert Uwe Schmidt zum Jubiläum

Erster Vorsitzender Heinz Kreuz konnte auch in diesem Jahr wieder fünf Mitglieder für ihre langjährige Treue und Verbundenheit mit dem Verein ehren: Johannes und Christine Merkel, Stefan Fleischmann, Thomas Heid (alle terminlich leider verhindert) und Uwe Schmidt. Die Jubilare erhielten jeweils eine Urkunde und ein kleines Präsent.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung stellte Heinz Kreuz noch das bisher von der Vorstandschaft geplante Konzept für den Beitrag des TC Schnaittach zur 1000-Jahr-Feier der Marktgemeinde Schnaittach vor. Neben der Beteiligung am Festzug werde insbesondere an ein Einladungs- oder Leistungsklassenturnier als „Schnaittacher Millenium-Turnier“ gedacht. Die Vorstandschaft sei für weitere Anregungen dankbar und erhoffe sich eine rege Beteiligung der Mitglieder an den Vorbereitungen und zahlreiche Teilnahme an den Aktivitäten zum Schnaittacher Festjahr.