Nicht nur im Wein liegt Wahrheit …

Als Ergänzung zur letzten, sehr gelungenen Weinfahrt unternahm der TC Schnaittach 2005 eine „Bierfahrt“ in die oberfränkische Bierstadt Kulmbach. Nach kurzer Anfahrt bei leider regnerischem Wetter nahmen die „Bierfahrer“ zunächst das Mittagessen im Mönchshof-Bräuhaus ein. Hier bestand die erste Möglichkeit, zum ausgezeichneten Essen einige der zahlreichen Varianten des dort produzierten Gerstensaftes zu probieren.

Nach dem Mittagessen stand als nächstes der Besuch des Bayerischen Brauereimuseums an, das auf ca. 3000 Quadratmetern viel Wissenswertes rund um das Thema „Bier“ vermittelte. So konnten sich die Teilnehmer nicht nur mit der Veränderung des Brauereiwesens seit Inkrafttreten des Bayerischen Reinheitsgebots von 1516 sowie der zeitgenössischen Bierherstellung vertraut machen, sondern auch die Geschichte des Bieres sowie dessen Zubereitung von der Zeit der Ägypter bis in die Neuzeit kennen lernen.

Der Schöne Hof in der Plassenburg

Die Teilnehmer der Bierfahrt im Schönen Hof der Plassenburg

Der Plassenburg-Express brachte die Teilnehmer anschließend zur Plassenburg hinauf, die zu den architektonischen Kostbarkeiten unter den deutschen Burgen zählt. Einerseits wehrhafte Festung, besticht der „Schöne Hof“ mit unübertroffen reichhaltigem Dekor und entführt die Besucher in die Zeit des europäischen Manierismus.

Die Plassenburg beherbergt zudem das Deutsche Zinnfigurenmuseum, das mit zahlreichen Exponaten die Geschichte der Zinnfiguren illustriert und mit kunstvoll gestalteten Dioramen beeindruckt. Mit über 300.000 Zinnfiguren und zahlreichen Dioramen ist es das größte Museum seiner Art. Das Prunkstück des Museums ist ein Diorama, das den „schwarzen Tag Kulmbachs“, die Eroberung der Stadt durch Nürnberger und Bamberger Truppen am 26. November 1553, nachstellt. Die Szenerie mit ca. 19.500 präzise bemalten Zinnfiguren gilt als das größte Diorama der Welt.

Den Abschluss der gelungenen Bierfahrt bildete eine Bierprobe im Mönchshof-Bräuhaus, bei der sich die Teilnehmer eine leckere Kulmbacher Pfefferhaxe schmecken ließen. Mit Tanz und der einen oder anderen Halben klang der Abend dann gemütlich aus.