Paris, die Stadt (nicht nur) der Liebe

Den gesellschaftlichen Höhepunkt zum Saisonabschluss bildete auch 2002 wieder eine äußerst interessante Kulturreise, diesmal nach Paris. Über40 Mitglieder und Freunde des TC Schnaittach erlebten an fünf Tagen ein vielseitiges Programm, das kulturell anspruchsvoll war, ohne zu überfordern.

Eiffelturm bei Nacht

Der Eiffelturm, das Wahrzeichen von Paris

Bei Stadtrundfahrten und -führungen gab es kompakte Informationen über geschichtliche, architektonische und kulturelle Besonderheiten, wobei eine kompetente Führerin gekonnt die politischen Hintergründe und geschichtlichen Zusammenhänge der verschiedenen Epochen aufzeigte.

Ein „Muss“ war selbstverständlich die Besichtigung des Eiffelturmes, der Kathedrale „Notre-Dame“ und der „Sainte-Chapelle“ oder von „Sacre-Cœur“. Natürlich ließ man auch das bunte Treiben im Studentenviertel „Quartier Latin“ oder das Fluidum des Künstlerviertels am „Montmartre“ auf sich wirken. Daneben genoss man immer wieder das weltstädtische Flair, etwa beim Spazieren auf den „Boulevards“, beim Einkaufsbummel im „Laffayette“, oder in Cafés, Bistros und Restaurants. Auch das nächtliche Revueprogramm im „Cabaret Moulin Rouge“ durfte für manche nicht fehlen.

Reisegruppe am Montmatre

Reisegruppe des TC Schnaittach auf dem Rückweg vom Moulin Rouge durch den nächtlichen Montmartre

Beeindruckend waren auch die wichtigsten Museen. Der „Louvre“ wurde in seiner historischen Entwicklung vom Schloss zum Kulturzentrum mehr vom baulichen Aspekt her erfasst, auf Besichtigung der unzähligen Kunstschätze hatte man bewusst verzichtet. Dafür besuchte man das „Musée d’Orsay“, wo nach architektonisch gelungener Umgestaltung des früheren Bahnhofsgebäudes in ausgewählten Exponaten der Malerei ein Bogen gespannt wurde von Vertretern des Realismus bis zu den Meistern des Impressionismus. Nach einem Kurzbesuch im Museum für moderne Kunst krönte eine ausführliche Führung im Picasso Museum mit der einzigartigen Sammlung von Picasso-Werken und -bildern den Museumstag.

Nach vielen unvergesslichen Eindrücken der an Kunstschätzen und Kultur so reichen Metropole nutzte man bei der Heimfahrt den Aufenthalt in Reims zur Besichtigung der weltberühmten Kathedrale, konnte aber auch mit dem Haupterzeugnis der umliegenden Champagne nochmals anstoßen auf diese äußerst gelungene Kulturreise.